Leben und Arbeiten in der digitalisierten Wissensgesellschaft: Der Planet Modulor weckt das Interesse der Feldforscher -
Mehr als 20 Feldforscher (Teilnehmer der “x mess Konferenz zur [nächsten] Gesellschaft”) besuchten am vergangenen Freitag den Planet Modulor am Moritzplatz. Die gemeinnützige Stiftung mz-X geht innovativen Diskursen zwischen Wissenschaft und Kunst, Management und Beratung nach – und hat den Planet Modulor als Forschungsfeld erkannt und neben anderen unmittelbaren Nachbarn wie Betahaus, Etsy Lab und den Prinzessinnengärten zum Dialog gebeten.
Die Ergebnisse dieses Dialogs und die Beobachtungen neuer hybrider Organisationsstrukturen, next-society und Nachbarschaftsgestaltungs-Ideen, die am Moritzplatz bereits umgesetzt werden, wurden in der von der Stiftung organisierten Konferenz zur nächsten Gesellschaft “x mess” vom 17. bis 19. November in der Malzfabrik in Berlin Tempelhof diskutiert. Führungskräfte der [nächsten] Gesellschaft, Designer, Berater und Künstler beschrieben und erarbeiteten in dem innovativen Konferenzformat Konzepte, Methoden und Kontexte der nächsten Gesellschaft. Die gemeinsame Beobachtung und Entwicklung von Prototypen hybrider Organisationsformen stand dabei im Mittelpunkt.
Laut Facebookseite ging es “um nichts Geringeres als den Versuch, eine Vielzahl von Teilnehmereinschätzungen, Expertenstimmen, Künstlermeinungen und Quergedanken zu einem possenreichen Zusammen-Spiel zu bewegen. Der Unordnung der Dinge ein eigenes Parlament zu ermöglichen, mit dem ihr Widerspruch fruchtbar wird, Anschluss findet und (neben dem mitlaufenden Befremden) Einsicht ermöglicht in überraschende Nachbarschaften.”
Also genau um das, was hier am Moritzplatz täglich praktiziert wird und in der Zukunft noch sichtbarer werden wird: die fruchtbaren, wachsenden, digitalen, überraschenden Nachbarschaften.
Weitere Informationen zum Kongress hier: www.xmess.net



